Die Geschichte der Grundschule am Sonnenberg

Mit der Grundsteinlegung für den ersten Bauabschnitt am 28. Oktober 1960 begann der Aufbau der neuen Volksschule in Bovenden, der vierten in der Schulgeschichte unseres Ortes. Fortan sollte zehn Jahre lang an dieser Schule gebaut werden.


Nach den Sommerferien zogen am 28. August 1962 die ersten Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften und dem damaligen Schulleiter Rektor L. Spangenberg ein. Doch bei fortschreitender Bebauung in Bovenden stieg der Schulraumbedarf schneller als erwartet und 1963 wurden zwei weitere Klassenräume angebaut. Bereits im November desselben Jahres wurde der nächste Bauabschnitt begonnen. Er konnte 1965 bezogen werden. 1967 konnte schließlich mit dem vierten Bauabschnitt begonnen werden. Mit ihm erhielt die Schule die Gestalt, die sie noch heute hat.


Rund um das Schulgebäude ergänzten Baumaßnahmen die Gesamtanlage. 1962 wurde eine Turnhalle mit einem Gymnastikraum und einer automatischen Kegelbahn gebaut. Daneben entstand das Hausmeisterhaus. Im Mai 1971 konnte ein freundlich gestalteter dritter Pausenhof eröffnet werden, und zum Sommerfest waren ein freier Rasenplatz mit Spielpodium und Sitzterrasse fertig geworden.
1973 konnte ein ca. 50.000 m² großes Sportgelände eingeweiht werden. Es verfügte über ein Groß- und ein Kleinspielfeld mit Übungsstätten für Leichtathletik, einem Bolzplatz, Tennisplätze und neuerdings auch über Möglichkeiten zum Inlineskating.


Der Bau, so wie er ursprünglich geplant und 1969 vollendet wurde, war entworfen und ausgeführt worden von dem Architekten Dipl.-Ing. Heinz Schulze-Holzweißig. Er orientierte sich an dem so genannten ‚Frankfurter Modell', einer damals geschätzten Raumgliederung für Schulen. Fünf getrennte Eingänge führten Ballungen vermeidend jeweils vier Klassen zu weiten, umgrünten Hofflächen. Lichterfüllte Unterrichtsräume, Flure und Treppenaufgänge und eine entsprechende Farbgebung machten das Haus freundlich. Die Fleckengemeinde gab damals 3,4 Millionen Mark (1,8 Mio EUR) dafür aus. Dieser Schulbau war das größte Bauvorhaben, das die Fleckengemeinde bis dahin erstellt hatte.
Ortsbevölkerung und Schülerzahlen wuchsen jedoch stark weiter. So wurde 1979 der Bau eines neuen Schulzentrums begonnen. Dorthin zog 1980 die Orientierungsstufe, zunächst der 5. und im folgenden Jahr der 6. Schuljahrgang.

 

Im Sommer 1982 folgte auch die Hauptschule. Seitdem beherbergt die Schule am Südring die Grundschule Bovenden mit ihrem örtlichen Einzugsbereich. Freiwerdende Räume im Westflügel nahmen einen Waldorf-Kindergarten auf, die Physik- und Chemieräume die Kreisvolkshochschule,und außerdem sind im Schulgebäude auch noch der Hort, das ‚Schulkinderhaus' der AWO sowie die Kinderkrippe "Krabbelkiste" der AWO untergebracht.


2007 bewarb sich die Grundschule Bovenden um die Genehmigung bei der Landesschulbehörde an ihrer Schule Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichten zu dürfen.


Seit November 2008 unterrichten wir integrativ alle Schüler/innen die besonderer Förderung in den Förderbereichen Lernen, Sprache sowie emotionale und soziale Entwicklung bedürfen.


Die „Krabbelkiste" zog 2009 aus der Grundschule aus, um in ihrer eigenen Krippe in Bovenden betreut zu werden. Die freiwerdenden Räume wurden vom „Schulkinderhaus" der AWO übernommen.